Auf unserem Facebook Kanal beschäftigen wir uns mit generellen Fragen rund und um den geplanten Windpark Dreibündenstein. Die Themenbereiche umfassen Transport und Bau, Finanzierung sowie die Sinnhaftigkeit der Windenergie in der Schweiz.
Facebook Post - 15. Februar 2026
Die für den Dreibündenstein geplanten Windräder sind 250 Meter hoch. Windräder dieser Grösse haben Rotorblätter mit einer Länge von bis zu 80 Metern. Diese werden, wie auf dem Bild zu sehen, mit Spezialfahrzeugen zur Baustelle transportiert. Das Gesamtgewicht des Transports beträgt bis zu 80 Tonnen.
Die mindestens fünf Meter breite Strasse soll bis auf 2100 Meter Höhe in die heute lediglich mit kleinen Fusswegen erschlossene und völlig unberührte Landschaft oberhalb der Baumgrenze rund um den Dreibündenstein führen. Wo genau sie verlaufen soll, ist aktuell noch offen.
Facebook Post - 22. Februar 2026
Im Gebiet Dreibündenstein ist der Bau von acht Windanlagen vorgesehen. Das Fundament einer Windturbine misst 30 Meter im Durchmesser und wird ca. 5 Meter tief im Boden verankert. Für ein Fundament werden etwa 8’500 Tonnen Beton und 360 Tonnen Stahl benötigt. Ein 40-t-Trommelmischer-Lkw transportiert 9 m³ Beton pro Fahrt. Das entspricht ca. 940 Lkw-Fahrten allein für den Beton von Chur bis auf 2’100 Meter – und das nur für ein Fundament!
Die Eingriffsfläche für den Bau beträgt 4’000 Quadratmeter pro Anlage. Dabei werden mindestens 960 Quadratmeter Boden für das Fundament dauerhaft voll versiegelt. An einen Rückbau ist realistischerweise kaum zu denken.
Facebook Post - 1. März 2026
Der Bau der Windindustrieanlage mit acht 250 Meter hohen Windanlagen im Gebiet des Dreibündensteins wird inklusive der neuen Strasse 3 bis 4 Jahre dauern. Danach rechnet die Axpo mit einer Betriebsdauer von 25 Jahren.
Die massive Umweltzerstörung- und belastung durch eine solche Industrieanlage in einem unerschlossenen Naherholungsgebiet wird neben irreversiblen Schäden auch den heutigen sanften Tourismus zum Erliegen bringen. Eines der Windräder ist 300 Meter neben der Alp Raguta und der Skihütte Feldis geplant. Wann haben Sie sich das letzte Mal neben einem Windrad erholt?
Wir sind nicht grundsätzlich gegen Windparkanlagen, solange sie gemäss Raumplanungsgesetz in bestehende Infrastruktur integriert werden.